Arbeitsgemeinschaft der Aubing-Neuaubinger Vereine

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Chronik

1956 kam es auf Vorschlag durch Gustl Helmrich und einem kleinen Kreis interessierter aus verschiedenen Vereinen zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft Aubing- Neuaubinger-Vereine = ARGE. 

Zunächst sollten durch die neue Einrichtung Terminüberschneidungen bei Veranstaltungen im Stadtbezirk, der seinerzeit aus den Ortsteilen Aubing und Neuaubing bestand, vermieden werden. Es war damals nicht ganz einfach, diese beiden Ortsteile Aubing und Neuaubing unter einen Hut zu bringen, da jeder Ortsteil seine Besonderheiten hatte und zwischen Aubing und Neuaubing auch eine gewisse Rivalität bestand. 
Jeder Verein, der ein Fest feierte, lud nun alle anderen zum Besuch ein und somit erwartete man auch einen Gegenbesuch bei einer eigenen Feier.
Gerade bei diesen Absprachen innerhalb der Arge war man gefordert, um die Feierlichkeiten und Jubiläen terminlich so zu legen, damit keine Überschneidungen zustande kamen und jeder Verein durch die Teilnahme des anderen ein großes Fest feiern konnte. Dies war, wie sich bald herausstellte, eine gute Herausforderung für die ARGE, denn in unserm Stadtbezirk wurde oft und gerne gefeiert. Die jährliche Maifeier mit Tanz und die Durchführung des Volkstrauertages waren ebenfalls Aufgaben der ARGE und wurden durch die Teilname aller Vereine groß aufgezogen. Auch die Kriegerdenkmal-Erweiterung hatte sie organisiert und durchgeführt.
Allein hier bewährte sich die ARGE als Dachorganisation aller Vereine, die sich über die rege Teilnahme aller Vereine freuen durfte.
 
Und nun kam 1961 die Meldung, dass das Neuaubinger Bierstüberl zweckentfremdet werden sollte. Doch der 1. Vorstand, Gustl Helmrich, der auch Bezirksausschussvorsitzender war, setzte alle Hebel in Bewegung, sprach beim damaligen Stadtrat und bei der Eisenbahner-Baugenossenschaft vor. Man einigte sich auf eine “Saalmiete” von DM -,20, die jeder Saalbesucher zahlen musste.
 
Einige Vereine waren über diesen Vertrag nicht gerade glücklich, aber man musste in den sauren Apfel beißen, um andere Interessenten für diesen Saal "auszuschalten". Sonst wäre dieser Saal schon damals für die Vereine verloren gewesen. Man war zur damaligen Zeit auf diesen Saal noch besonders angewiesen. Denn neben dem ESV Neuaubing war das Neuaubinger Bierstüberl eine Faschingshochburg und bestens besucht. Nach 6 Jahren Amtsführung legte 1962 Gustl Helmrich das Amt als Vorstand nieder.
 
Danach übernahm Engelbert Kräbl für 3 Jahre, also bis 1965 den Vorstand.
Es folgte ab 1965 der bisher längste amtierende 1. Vorstand der ARGE, Franz Bauer aus der Schwemmstrasse, vielen noch besser bekannt als der langjährige Vorstand und Vorplattler des G.T.E.V. Almfrieden. Herr Bauer leitete die Geschicke der ARGE als 1. Vorstand bis 1980 und noch mal bis 1985 als 2. Vorstand. Ab 1993 trat er das Amt des 2. Vorstandes erneut an..
Auch Franz Bauer wurde in Sachen “Neuaubinger Bierstüberl” bald nach seiner Wahl gefordert: Bis 1969 wurden die o.g. Saalmieten verlangt und auch zähneknirschend bezahlt. Doch dann wurde wieder die Kunde über die Auflösung des Bierstüberl-Saales laut. Wiederum waren Verhandlungen mit der Stadt München und der Eisenbahnerbaugenossenschaft notwendig. Durch die Hartnäckigkeit von Franz Bauer und durch die Unterstützung des Bezirksausschusses sowie der aktiven Teilname aller betroffenen Vereine kam man zu einem respektablen Ergebnis: Es wurde ein 10-Jahresvertrag zur Vereinsnutzung ausgearbeitet. Durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Stadt München, allen voran des damaligen OB Vogel, wurde der Saal von Grund auf renoviert, was viele Vereine vor “Heimatlosigkeit” bewahrte. Kaum war dieses schwere Problem gelöst und die Vereine zufriedengestellt, wurde der Vorstand mit einem neuen Antrag gefordert.
 
Es sollte ein “Mitteilungskasten” aufgestellt werden. Erst musste man sich über den Standort einig werden (Alt- oder Neuaubing) und man fand als beste Lösung einen Standplatz an der Ecke Wiesentfelser-/ Limesstraße, direkt beim Neuaubinger Bierstüberl, nunmehr “Wienerwald”. 
Nun begannen wieder die Behördengänge, denn es musste ein genauer Plan eingereicht werden, über die Größe, das Aussehen und den geplanten Standort. durch die Mithilfe des Bezirksausschusses (H. Liedl ) und der unerschütterlichen Aktivität von Franz Bauer wurde die Plangenehmigung erreicht. Nach Aufstellung des Informationskastens wurde dieser von den Vereinen gerne und oft genutzt. Alle geplanten Festivitäten konnten dort der Öffentlichkeit mitgeteilt werden.
 
1980 ging die langjährige Ära des Franz Bauer als 1. Vorstand zu Ende. Der Grund dafür hieß G.T.E.V. Almfrieden. Denn in diesem Verein war Herr Bauer so stark engagiert, dass ihm die Arbeit zu viel wurde. Er blieb aber dem neuen Vorstand als “Vize” erhalten und stand seinem Nachfolger Horst Machliner mit Rat und Tat zur Seite.
 
Der Nachfolger ab 1980 hieß Horst Machliner, der uns Aubingern auch als aktiver “Rot-Kreuzler” bekannt ist. Er war es auch, der ab 1983 das 1. Aubinger Dorffest organisierte. Dies sollte eine feste Einrichtung werden, die alle 5 Jahre wiederholt werden sollte. Durch die Mithilfe aller Vereine und der großen Teilnahme der Bevölkerung war dieses Fest ein toller Erfolg. Auch 1988 wurde an dem vergangenen Erfolg angeknüpft und ein noch größeres Dorffest gefeiert. Diese ins Leben gerufene Tradition wurde durch das Aubinger Herbstfest abgelöst. Aber auch der Freiflächenverein lässt sich alle Jahre Gründe zum Feiern einfallen, wie z.B. 1996 unseren 40. Geburtstag, den wir im Bierzelt desFreiflächenvereins feierten.
 
Unter der Führung von H. Machliner wurden auch die Siedlungen des KSW in Aubing-Ost ("Vatikan") und an der Gilchinger-Wildenrother Straße durch H. Pfr. Brem eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Diese Feiern wurden durch den Besuch der ARGE-Mitlgliedsvereine stark unterstützt.
Aus privaten Gründen hat H. Machliner sein Amt als 1. Vorstand 1992 abgegeben.
 
Von1993 bis 2013 war Manfred Reis 1. Vorstand der Arge und seitdem “rührte” sich wieder was. Denn wer Manfred Reis kennt, und das sind wahrlich nicht wenige Leute - er ist in vielen Vereinen Mitglied bzw. hat auch dort Vorstandsämter inne - weiß, wie rege dieser Mann ist.
Manfred Reis konnte bei den Behörden in Sachen eines Gemeindesaals an der Ubostraße nichts erreichen. Denn es sind keine öffentlichen Gelder vorhanden, um dieses Projekt zu verwirklichen.
Aber in seiner Amtsperiode kam schon wieder das leidige Thema “Wienerwald-Saal” zur Sprache . Dieser Saal ist nun schon wieder renovierungsbedürftig - und die öffentliche Hilfe bleibt aus. Die Eisenbahnerbaugenossenschaft sprach bereits von Abriss, und deshalb wurde im Mai 1995 eine Protestversammlung der Vereine anberaumt.
Durch Initiative und durch den energischen Einsatz von Stadtrat Helmut Pfundstein, der Vorstandschaft der Arbeitsgemeinschaft und dem Bezirksausschuß 22, Aubing - Neuaubing - Lochhausen, hat man dann doch erreicht, dass der “Wienerwaldsaal” gründlich modernisiert und renoviert als Veranstaltungssaal für den Stadtteil Aubing - Neuaubing gesichert wurde.
Am 15.10.1999 wurde mit Darbietungen der Vereine und zahlreichen Dankesworten der “Wienerwald - Saal” seiner Bestimmung übergeben.
Seit 26.3.2013 ist Johann Sauerer Vorsitzender der ARGE. Sein Amtsvorgänger Manfred Reis wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 

Besucher:

 

Neues im Stadtviertel

Was sonst noch im Stadtbezirk gerade aktuell ist, sehen Sie auf diesem Link.

 

Kulturzentrum ubo9

Die Umbauarbeiten im Kulturzentrum ubo9 wurden vor kurzem erfolgreich abgeschlossen. Nach der Wiedereröffnung durch den Kulturreferenten und den Kommunalreferenten der LH München hat das Kulturzentrum ubo9 an der Ubostraße 9 in Aubing am 20.1.2017 seinen Betrieb aufgenommen. Ab Februar 2017 können die Räume wieder belegt werden. Die neue Internetseite www.ubo9.de enthält alle wichtigen Informationen.

Nächste Versammlung der ARGE-Mitgliedsvereine

Die Generalversammlung mit Neuwahl des Vorstands findet am 27. März 2017 im Kulturzentrum ubo9 statt. Es ergeht dazu eine eigene Einladung.

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